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Kriegskosten

Im schweizerischen Bauernkrieg von 1653 kommen durch die Strafgerichte der Obrigkeit – durch Erhängen und Enthaupten – mehr Menschen ums Leben als auf dem Schlachtfeld.

Beim Thema Bauernkrieg stehen also nicht militärische Aktionen im Vordergrund. Nicht um Krieg und Schlachten geht es. Das grosse Thema heisst vielmehr: Widerstand.

Vierzehn Generationen vor uns wehren sich die Untertanen auf der Landschaft gegen die – angeblich von Gott einge- setzten – «gnädigen Herren» in der Stadt. Warum kommt es zu diesem Aufstand?

Erheben sich die Bauern bloss, weil sie halt ein «angeborenes rebelli- sches Gemüet» haben, wie ein Luzerner Patrizier damals erklärt? Was fordern die Untertanen? Wollen sie nur ihre alten Rechte verteidigen – oder ist der Bauernkrieg von 1653 eine Revolution?

Warum endet der Aufstand für die Bauern in der Katastrophe, und wie ist die grauenhafte Rache der Herren zu erklären?

Hat der Widerstand der Bauern etwas genützt, kurzfristig, langfristig?

Hat Widerstand nur einen Sinn, wenn er erfolgreich ist?

Wie halten Sie’s, liebe Leserin, lieber Leser, mit dem Widerstand?

Der Bauernkrieg ist ein spannendes historisches Lehrstück. Es verlangt Ihnen zwar einiges ab, an Zeit und an Nachdenken. Aber der Einsatz lohnt sich. Wie immer, wenn man sich auf Geschichte einlässt.

Ausführliche Informationen

Bauernkrieg 1653: Kriegskosten

Quelle: Staatsarchiv Luzern / www.https://staatsarchiv.lu.ch / Bild: Abrechnung der Kriegskosten, Staatsarchiv Luzern

 

 

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