News Ticker  

   

Abstimmungen  

 

   

Kooperationen  

Webliste Schweiz
   
   

Newsletter  

   

Prähistorische Zeiten

Die ältesten Spuren, die von menschlicher Existenz in der Schweiz zeugen, stammen von vor ca. 150’000 Jahren – und das älteste in der Schweiz gefundene Instrument zum Feuer entfachen ist ca. 100'000 Jahre alt.

Die ältesten landwirtschaftlichen Siedlungen wurden in Gächlingen (Kanton Schaffhausen) gefunden. Es wird geschätzt, dass sie bereits 5'300 vor Christi Geburt in Betrieb waren.

Erstes Metall (Kupfer) wurde in der Schweiz um 3800 v.Chr. hergestellt. Bronze folgte ca. 1’500 Jahre später. Die Eisenverarbeitung begann in der Schweiz um 800 v.Chr.


Bild: swissworld.org

Keltische und andere vorrömische Siedlungen

Die bekannteste Seeufer-Siedlung war das keltische Dorf in La Tène am Neuenburgersee. Nach diesem Ort ist die Kultur der späten Eisenzeit, die um 450 v. Chr. begann, benannt.

Die Helvetier, an die der lateinische Name der Schweiz bis heute erinnert, waren ein keltischer Stamm. Erstmals werden die Helvetier Ende des 2. Jhds. v. Chr. erwähnt.

Die östlichen Gebiete der heutigen Schweiz wurden von den Rhätiern bewohnt. Es gibt Theorien, gemäss denen die Rhätier von den Etruskern abstammen.
 

Die Römer

Nach der Niederlage Hannibals eroberten die Römer zu Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. das Gebiet des heutigen Südtessins. Rund 75 Jahre später eroberten die Römer auch das Rhonetal (inkl. Genf), um den Weg von Italien nach Spanien kontrollieren zu können.

Im Jahre 58 v. Chr. hinderte Julius Caesar die Helvetier daran, das Schweizer Mittelland zu verlassen. Nach dem Tod Cäsars gelang es den Römern unter Kaiser Augustus, ihren Einfluss auf Schweizer Territorium zu vertiefen. Die Rhätier gerieten im Jahr 15 v. Chr. unter römische Herrschaft.

Der Versuch der Römer, weiter nach Norden - in das Gebiet des heutigen Deutschland - vorzudringen, scheiterte jedoch. Bis ins 5. Jhd. (nach Chr.) bildete der Rhein die Nordgrenze des Römischen Reiches.


Bild: swissworld.org

Das Leben unter römischer Herrschaft

Während der römischen Herrschaft war die Schweiz keine politische Einheit. Das Gebiet war in fünf römische Provinzen unterteilt. Die römische Herrschaft hielt nicht viel von Unterdrückung. Wenn eine neue Provinz erobert war, behielten die lokalen Behörden ihre Funktionen und ihr Ansehen und die Bevölkerung wurde Schritt für Schritt romanisiert. Die offizielle Sprache war zwar Latein, die Umgangssprache blieb jedoch ein keltischer Dialekt.

Als administrative Zentren bauten die Römer Städte. In diesen Städten wurden auch Schulen errichtet, in denen in Latein unterrichtet wurde. Erst als auch auf dem Land Schulen (mit Unterrichtssprache Latein) errichtet wurden, verdrängte das Latein allmählich die keltischen Dialekte.

Das Gebiet der heutigen Schweiz spielte bereits unter den Römern eine wichtige Rolle für den Transitverkehr. Die Römer waren deshalb auch bemüht, die Passstrassen in Stand zu halten oder gar auszubauen. Entlang der Hauptverkehrsachsen wurden Städte gebaut. Die drei wichtigsten waren Aventicum (Avenches, wo sich zwei wichtige Handelswege kreuzten), Augusta Raurica (Augst, am Rhein in der Nähe von Basel gelegen) und Colonia Julia Equestris (Nyon, am Genfersee).

Octodurum (Martigny) wurde zu einem wichtigen Verwaltungszentrum am einen Ende Grossen St. Bernhard-Passes, und Genava (Genf) erlangte grosse Bedeutung als Umschlagplatz für Güter, die vom Wasserweg auf den Landweg umgeladen wurden.


Bild: swissworld.org

Der Rückzug der Römer

Im 3. Jhd. überwanden die germanischen Alemannen die römischen Festungen am Rhein und fielen ins Schweizerische Mittelland ein. Ab dem 4. Jhd. wanderten die germanischen Völker immer weiter westwärts, getrieben von Hunnen und anderen Völkern, die aus Zentralasien auswanderten.

Unter der Bedrohung der wandernden Völker zogen sich die römischen Legionen zu Beginn des 5. Jahrhunderts aus den Provinzen in den Süden der Alpen zurück. Sie wollten ihre Kräfte auf die Verteidigung ihres Kernlandes (Rom und Umgebung) konzentrieren.

Quelle: swissworld.org

   

Wetter Ticker  

   

Wetterbild  

   
weatherBoxx - der Wetterdatenserver
   

Ge|zwit|scher  

   
© 2014-2017 schweizinfo