Abstimmungen  

 

   

Kooperationen  

Webliste Schweiz
   
   

Newsletter  

   

Käser

Das Wissen über die Käseherstellung überlebte im Mittelalter vorallem in den Klöstern. Um die Jahrtausendwende wird Schabziger als Glarner Abgabe ans Kloster Säckigen erwähnt. Um 1115 taucht der Gruyère in Ver trägen auf, ab dem Jahr 1200 Sbrinz und Emmentaler.

Da im 13. Und 14. Jahrhundert die Bevölkerungszahl  stetig anstieg, mussten nun die Menschen auch jene Gebiete besiedeln, die bis dahin unbewohnt waren. Durch die neuen Verbindungen (Passstrassen) gelangten Lebensmittel ins Alpengebiet (Getreide, Salz, Gewürze, Wein).

Dieser Handel ermöglichte wiederum die Besiedlung von unbewohnten Gegenden, wo das Getreide nur schlecht gedieh. Trotzdem wurden während Jahrhunderten das tägliche Brot aus Korn hergestellt.  Im 16. Jahrhundert scheiterte jedoch der Getreideanbau. Ausgelöst wurde diese Krise durch klimatische und wirtschaftliche Faktoren : Das Klima verschlechterte sich.

Zudem wurde die Käseproduktion ertragreicher und brachte mehr Bargeld. Im Gebiet der Alpen wurde das traditionelle „ Müesli“  als Hauptnahrung verdrängt und ersetzt durch den Käse, kurzerhand „d Spys“ (die Speise) genannt. 

Die Bergbauern der Innerschweiz, des Emmentals, des Berner Oberlandes und des Gryerzerlandes produzierten seit dem 15 / 16. Jahrhundert über den Eigenbedarf hinaus Ziger und Frischkäse. Um ihn länger haltbar und damit transportfähiger zu machen, wurde im 16. Jahrhundert auf Labhartkäse umgestellt, den man lange ausrefen und zum Teil trocknen liess.

Noch im 18. Jahrhundert wandte man im ganzen Hartkäsegebiet dasselbe Grundrezept an. Die Unterschiede zwischen den Käsen entstand aus der abweichenden Grösse der Alpen und abweichenden Behandlung während der Reifezeit. Je mehr Kühe auf einer Alp sömmerten, desto grössere Käselaibe konnten hergestellt werden.

Quelle: schweizerkäse.ch

Melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben.

   
weatherBoxx - der Wetterdatenserver
   

Ge|zwit|scher  

   
© 2014-2017 schweizinfo