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2015 wurden in der Schweiz 682 000 Tiere für Tierversuche eingesetzt. Das entspricht einem Anstieg um 12,5 % gegenüber dem Vorjahr. 

Der Grund dafür sind Verhaltensstudien an grossen Herden und Artenschutzprojekte. Bei zahlreichen Tierarten gab es hingegen einen leichten Rückgang der Versuche.

Im vergangenen Jahr hat die Zahl der in Tierversuchen eingesetzten Tiere gegenüber 2014 um 75 000 zugenommen. Die Zunahme von 12,5 % geht insbesondere auf vereinzelte Studien mit einer grossen Anzahl Versuchstiere zurück, namentlich mit Fischen (+ 23 000), Amphibien (+ 25 000), Geflügel (+ 11 000) und gentechnisch veränderten Mäusen (+ 22 000). 

Der Anstieg steht in einem direkten Zusammenhang mit der Art des Tierversuchs. Beispiele sind Untersuchungen an grossen Geflügelherden in Bezug auf die Haltungsform und Fütterung oder Artenschutzprojekte zur Ausbreitung von Amphibien. So wurden etwa im Rahmen eines Amphibienprojekts rund 23 000 Kaulquappen unter Laborbedingungen gezüchtet. Die Tiere wurden darauf an unterschiedlichen Orten freigelassen und weiter beobachtet. Ziel war es, so die Einflussfaktoren für die Entwicklung der Amphibien unter verschiedenen Umweltbedingungen zu erkennen.

Auch 2015 waren beinahe drei Viertel der Versuchstiere Nagetiere (72 %). Bei den restlichen Tierarten wie Vögeln, Heimtieren, Nutztieren, Kaninchen, Primaten und anderen Säugetieren sind die Zahlen mehrheitlich leicht gesunken. Die Zahl der neu erteilten Bewilligungen für Tierversuche hat um rund 6 % abgenommen.

Weitere Informationen: https://www.blv.admin.ch/blv/de/home.html

Quelle: Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen, www.admin.ch

 

 

 

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