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Wirtschaftsdaten

In der Schweiz gibt es viele kleine und mittlere Betriebe. Gemäss der offiziellen Betriebszählung 2008 beschäftigten 99,6% aller Unternehmen weniger als 250 Vollzeit-Angestellte. Insgesamt waren 66% aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Betrieben angestellt.

Der grösste der Grossen ist Nestlé, einer der grössten Nahrungsmittelkonzern der Welt. (2009 beschäftigte er 278'000 Personen, 9086 oder 3,2% in der Schweiz.) Viele Schweizer Betriebe werden von ihren Gründerfamilien resp. deren Nachfahren geleitet.

Im Jahr 2010 gehörten gemäss der amerikanischen Zeitschrift "Fortune" 15 Schweizer Firmen zu den 500 weltweit mächtigsten Unternehmen. Dazu gehörte auch der Pharmariese Novartis auf Rang 160.

Die schweizerische Volkswirtschaft ist seit jeher aussenwirtschaftlich stark verflochten: die Ein- und Ausfuhrwerte pro Kopf sowie die Import- und Exportquote (prozentuale Wertanteile am Bruttoinlandprodukt) gehören weltweit zu den höchsten. Insbesondere der Export bildet für ein kleines Land wie die Schweiz eine wichtige Konjunkturstütze.

Die Hauptpartner des grenzüberschreitenden Warenverkehrs sind die Industriestaaten; von ihnen stammen 83,3% aller Einfuhren, 73,5% aller Ausfuhren gelangen dorthin (Stand 2012). Eine besonders wichtige Stellung hat dabei die EU: auf sie entfallen 74,6% der Importe und 55,8% der Exporte.

 

 

 

 

 

 

Quelle: Betriebszählung 2008 / Bundesamt für Statistik

Aussenhandel

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den höchsten Anteilen des Aussenhandels am Bruttoinlandprodukt. Die wichtigsten Handelspartner der Schweiz im Jahr 2012 sind die Industrieländer, mit denen 67% der Warenausfuhren und 77% der Wareneinfuhren getätigt wurden. Von besonderem Gewicht ist dabei die EU (56% der Ausfuhr, 75% der Einfuhr).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hinweise: Aussenhandel ohne Edelmetalle, Edel- und Schmucksteine sowie Kunstgegenstände und Antiquitäten. Ab 2002: Aussenhandel inkl. des elektrischen Stroms, der Retourwaren und des Lohnveredlungsverkehrs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Einige Fakten zur Schweizer Wirtschaft

Zahl der Unternehmen:

2011 wurden in der Schweiz rund 550‘000 marktwirtschaftliche Unternehmen gezählt. Mehr als 400‘000 Unternehmen sind im Dienstleistungssektor tätig.

Der Industriesektor zählt nahezu 90‘000 Unternehmen, und im Primärsektor sind 58‘000 Unternehmen aktiv.

Grösse der Unternehmen:

Über 99% aller Unternehmen in der Schweiz sind KMU: kleine und mittlere Unternehmen, d. h. solche mit weniger als 250 Beschäftigten (in Vollzeitäquivalenten gerechnet); ungefähr 92% sind Mikrounternehmen, also solche mit weniger als 10 Beschäftigten. Die Verteilung der Unternehmen auf die Unternehmensgrössenklassen hat sich zwischen 2005 und 2011 nur geringfügig verändert. Die mittlere Unternehmensgrösse ist von 2005 bis 2011 mit etwa 8 Beschäftigten nahezu gleich geblieben.

Der Sekundärsektor

Die Produktion im sekundären Sektor (ohne Baugewerbe) stieg 2005 moderat an, in den Jahren 2006 und 2007 erheblich. Infolge der globalen Finanzkrise brach der Geschäftsgang in der Schweizer Industrie Ende 2008 und 2009 deutlich ein. Doch die Lage begann sich zu verbessern. Im Jahr 2010 erreichte die Schweizer Produktion erneut den Indexstand von 2007. Insgesamt ergibt sich im sekundären Sektor (ohne Baugewerbe) zwischen 2004 und 2012 ein Produktionswachstum von 34%.

Arbeitskosten:

Eine Betrachtung der Unternehmen mit zehn oder mehr Angestellten in der gewerblichen Wirtschaft zeigt, dass die Schweiz mit durchschnittlichen Kosten von 41.05 € (56.66 Fr.) pro Arbeitsstunde im Jahr 2010 an der Spitze der Rangliste der Arbeitskosten liegt, vor Dänemark (38.44 €), Belgien (37.70 €), Schweden (35.99 €) und Frankreich (33.15 €).

Wettbewerbsfähigkeit: Internationaler Vergleich

Im Jahr 2012 belegte die Schweiz den ersten Platz im Global Competitiveness Index, der jährlich vom World Economic Forum WEF erhoben wird. Das WEF hat seinen Sitz in Genf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere spannende und beeindruckende Zahlen, Tabellen und Statistiken gibt’s beim Bundesamt für Statistik. www.bfs.ch

Quellen:  Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) / Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2014 / swissworld.org

 

   
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