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Honegger-Webstuhl von 1860

Geboren am 12. Dezember 1804 Rüti (ZH), gestorben am 7.1.1883 Rüti. Sohn des Salomon. Heirat 1826 Susanne Haupt, Tochter des Caspars, Ziegeleibesitzers in Rüti.

Volksschule in Rüti, mit 15 Jahren Aufseher in der kleinen Spinnerei seines Vaters. Privatstunden und grösstenteils autodidaktische Weiterbildung.

Technischer Betriebsleitung der Spinnerei Rüti, zusammen mit dem Vater (bis 1827) und dem Bruder (bis 1838).

1834 gründete Caspar Honegger eine Baumwollweberei in Siebnen, welcher er 1842 eine mechanische Werkstätte angliederte.

Er verbesserte die vorhandenen mechanischen Webstühle zum bekannten „Honegger-Webstuhl“.

Wegen des Sonderbundskriegs verlegte Caspar Honegger 1847 den technischen Betrieb nach Rüti (Maschinenfabrik Rüti).

Des Weiteren betrieb er mechanische Spinnereien und Webereien in Einsiedeln, Kottern (Bayern), Nuolen, Wangen (SZ) und Baldenstein; er galt - im Gegensatz zum „Spinnerkönig“ Heinrich Kunz - als der „Weberkönig“.

Honegger war von 1828-34 Gemeindepräsident von Rüti und 1838-39 liberaler Zürcher Grossrat (Rücktritt nach dem Züriputsch).

Er gründete 1834 die erste Fabrikkrankenkasse der Schweiz und rief im Umfeld seiner Unternehmungen versch. Wohlfahrtseinrichtungen (Pensionskassen, Arbeiterwohnungen, Kirchen) ins Leben.

Caspar Honegger, Ehrenbürger von Schübelbach.

weitere Informationen

Text: Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, www.hls.ch / Aufbereitet von schweizinfo.ch / Bild: Honegger-Webstuhl von 1860 (Exponat im Amthaus Rüti)

 

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