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Christian Friedrich Schönbein

Christian Friedrich Schönbein wurde vor 216 Jahren am 18, Oktober 1799 in Metzingen im Schwabenland geboren. Gestorben am 29.8.1868 Sauersberg bei Baden-Baden, protestant aus dem Herzogtum Württemberg.

1840 Ehrenbürger von Basel. Sohn des Christian Friedrich, Färbers, dann Buchhalters, und der Anna Barbara Schäfer. Heirat 1835 mit Emilie Benz, Tochter des Gustav Benjamin, Kanzleirats. Nach 1813 Lehre und Anstellungen in der chemischen Industrie sowie autodidaktische Weiterbildung.

Ab 1820 Student der Chemie an der Universität Erlangen und Tübingen, dort Kontakte zum Philosophen Friedrich Wilhelm Joseph von Schelling und Historiker Christian Friedrich Wurm.

1823 Lehrer für Physik, Chemie und Mineralogie an Friedrich Froebels Allgemeiner Deutschen Erziehungsanstalt in Keilhau (Thüringen). Ab 1826 an der Privatschule von Charles Mayo in Epsom bei London.

1827 Studienaufenthalt in Paris, Besuch der Vorlesungen von Louis Joseph Gay-Lussac, André Marie Ampère und Louis Jacques Thénard. 1828 Stellvertreter von Peter Merian an der Univ. Basel, hier 1835 Professor für Physik und Chemie, ab 1852 nur noch für Chemie.

Ab 1848 im Grossen Rat der Stadt Basel. Er entdeckte durch seine Arbeit auf dem Gebiet der Elektrochemie 1838 die Brennstoffzelle und 1839 das Ozon. Er beschäftigte sich mit verschiedenen Gebieten der physikalischen Chemie (Passivität der Metalle), später mit der Chemie der Naturstoffe und Lebewesen.

1846 erfand er die Schiessbaumwolle (Nitrozellulose) als Treibmittel für Geschosse. Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Gesellschaften und Akademien. Dr. h.c. der Universität Basel (1830), Freiburg i. Breisgau (1857) und Tübingen (1863).

Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, www.hls.ch

 

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