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Ein Produktivitätsmass ist in der ökonomischen Statistik ein Quotient, der einen wirtschaftlichen Output in Be- zug setzt zu den für dessen Produktion verwendeten In- puts.

Als Output dient in gesamtwirtschaftlichen Analysen zumeist das Bruttoinlandprodukt (BIP), während als Inputs sämtliche Ressourcen in Frage kommen, die in die Produktionstätigkeit der Unternehmen einfliessen, wie Maschinen, Gebäude, Energie und Arbeitskraft.

Diese Elemente bilden zusammen die Produktionsfakto- ren Arbeit und Kapital.1 Produktivitätsstatistiken vermögen insbesondere aufzuzeigen, ob und wie stark eine Volkswirtschaft über die Zeit effizienter geworden ist.

Ist beispielsweise in einem bestimmten Zeitraum die Arbeitsproduktivität gestiegen, so bedeutet dies, dass mit einem gleich bleibenden Einsatz von Arbeitszeit Jahr für Jahr eine grössere Menge Güter produziert werden konnte, oder alternativ, dass die Produktion einer gleich bleibende Menge von Gütern im Zeitverlauf mit einem stetig sinkenden Arbeitseinsatz möglich war.

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Quelle: © Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2016

 

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