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Deckblatt 'Panorama'

Der Industriesektor, der in den 1960er-Jahren noch fast die Hälfte der Erwerbstätigen beschäftigt hatte, verliert zunehmend an Bedeutung.

Heute arbeiten 74% der Erwerbstätigen im Dienstleistungssektor (2013). Im Industriesektor sind es noch 22%. Dieser Trend zeigt sich in allen fortgeschrittenen Industrieländern. In der Schweiz ist die absolute Zahl der Erwerbstätigen im sekundären Sektor jedoch seit rund zwanzig Jahren stabil.

Der prozentuale Rückgang in diesem Sektor erklärt sich durch eine überdurchschnittliche Zunahme der Erwerbstätigkeit im tertiären Sektor.

Arbeitslosigkeit: 16% der Erwerbspersonen haben in den letzten fünf Jahren Arbeitslosigkeit erfahren – allerdings mehrheitlich kurzfristig.

Ausländer: Ein wichtiger Faktor auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt sind die ausländischen Arbeitskräfte. Das starke Wirtschaftswachstum in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts wäre ohne den Zustrom der ausländischen Arbeitskräfte nicht möglich gewesen. Ihr Anteil überstieg seit den 1960er-Jahren stets 20% und betrug 2013 29%.

Löhne: Im Mittel verdienten die Arbeitnehmenden im Jahr 2012 in der Schweiz monatlich rund 6439 Fr. (Median privater und öffentlicher Sektor; brutto, inkl. 1/12 vom 13. Monatslohn und 1/12 von den jährlichen Sonderzahlungen, Teilzeitbeschäftigte auf Vollzeit umgerechnet). Ein Zehntel der Arbeitnehmenden bezog
dabei mehr als 11 735 Fr., ein Zehntel weniger als 4015 Fr.

Teilzeitarbeit: Die Bedeutung der Teilzeitarbeit nimmt seit einigen Jahrzehnten zu. 2013waren rund 35% teilzeitlich erwerbstätig; 1970 waren es erst 12%.

Download Arbeit + Erwerb, Panorama

Quelle: © Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2015

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