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100er Note 1907

Im Jahre 1860 steckte das schweizerische Bankensystem noch in den Kinderschuhen. Es existierten weder staatliche Notenbanken und Hypothekarkassen noch grosse Kreditinstitute.

Seite1815 setzte sich dann im ganzen Land das Banksparen durch. Dennoch betrug 1830 die Bilanzsummer aller 72 Sparkassen noch nicht mehr als 12 Millionen Franken. Durchschnitt pro Kasse 166'000 Franken).

Die erste Schweizerische Banknote wurde 1826 durch die Depositokassa der Stadt Bern ausgegeben. Mit der Eröffnung der ersten kantonalen Notenbank öffentlichen Rechts führten die Berner 1834 einen weitere Neuerung ein, die 1847 von Genfern und Waadtländern übernommen wurde.

In den Jahren um 1840 begann sich auch die Hypothekarkreditwesen zu institutionalisieren, und zwar zunächst in den überwiegend ländlichen Kantonen (St. Gallen 1848; Basel-Landschaft 1849; Solothurn 1850), in denen der Hypothekarkredit vor allem beim Loskauf der Feudallasen eine wichtige Rolle spielte.

Inzwischen war die Zahl der privaten Sparkassen auf 150 angewachsen. Ihre Bilanzsumme bezifferte sich insgesamt auf 45 Millionen Franken, was einem Durchschnitt von 300'000 Franken pro Sparkasse entsprach.

Die Klientel der Sparkassen setzte sich auch in der Jahrhundertmitte vorwiegend aus den unteren Bevölkerungsschichten zusammen: Kleinbauern, kleine Angestellte, Dienstboten und Hauspersonal sowie vor allem Arbeiter, die von ihren Chefs ermuntert wurden, sich Rücklagen für schlechtere Zeiten zu schaffen.

Im Jahre 1906 wurde die Schweizer Nationalbank gegründet. Im Jahre 1907 wurde die erste Serie Banknoten herausgegeben.

Quelle: Geschichte der Schweiz, Schwabe Verlag Basel, Ausgabe 2006, ISBN 978-3-7965-2067-9 / Bild: 100er Note, erste Serie 1907

 

 

 

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