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Waldbewirtschaftung

Bei der Gründung der Centralanstalt für das forstliche Versuchswesen in Zürich und des Schneelabors in Davos standen die Waldbewirtschaftung, die Hydrologie sowie die Schneeforschung im Zentrum.

Fragen gab es von Anfang an viele: Der Wald lieferte seit Jahrzehnten Brenn- und Bauholz, Laubstreu und Weideland; die Entwaldung hatte in den 1850er Jahren ihren Höhepunkt erreicht. Wie konnte der Wald wiederhergestellt werden, um seine Güter nachhaltig zu sichern und den Schutz vor Naturgefahren zu gewährleisten? Waldbewirtschaftung, Forstschutz und die Schutzwirkung des Waldes gegen Hochwasser waren deshalb über lange Zeit Schwerpunkte der 1885 gegründeten Centralanstalt für das forstliche Versuchswesen.

Mit dem Auftrag, "der Forstwirtschaft in ihrem vollsten Umfange eine sichere Grundlage zu verschaffen" wurde eine Hand voll Forscher provisorisch im Eidg. Polytechnikum in Zürich einquartiert.

Auch die 1931 gegründete "Lawinenforschungskommission" und der Bau des ersten Schneelabors auf dem Weissfluhjoch 1936 sollten konkrete Probleme lösen: So verlangte der beginnende Massentourismus lawinensichere Pisten und Verkehrswege.

Ausserdem war die Elektrifizierung der Schweizer Bahnen auf zuverlässige Wasserkraftwerke angewiesen. Deshalb mussten Lawinen und Schnee besser verstanden werden. 1945, wenige Jahre nach seiner Gründung, übernahm das Eidg. Institut für Schnee- und Lawinenforschung Weissfluhjoch-Davos die Verantwortung für die Lawinenwarnung.

Bis dahin war dafür die Schweizer Armee zuständig. Schnee, mittlerweile nicht mehr nur als Bedrohung, sondern auch als bedrohte Ressource, ist noch heute Kernthema des SLF.

Lesen Sie hier den Bundesbeschluss vom 27. März 1885.

Quelle: www.wls.ch - Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL / Bild: wsl.ch / Mittagsbiwak im Toppwald (Emmental), eine der ältesten, über 100-jährigen Versuchflächen zur Untersuchung von Wachstum und Ertrag. Sitzend: Ph. Flury, der damalige Direktor der Centralanstalt. Foto: R. Glutz

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