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Hudelmoos, Kanton Thurgau

Wasser spielt als Träger-, Manifestationsmedium und Agens bei vielen Spukerscheinungen offensichtlich eine zentrale Rolle.

Die Nähe zum Wasser ist bei vielen der in diesem Buch (Orte des Grauens, AT-Verlage, ISBN 978-3-03800-253-6) gesammelten Begebenheiten auffällig: feuchte Kellergewölbe, modrige Verliese, Brunnenschächte, tiefe Schluchten, durch die furchterregende Bäche donnern, finstere, moosig-feuchte Wälder, mystischer Dunst, der geheimnisvoll eine Burg umwallt, oder Nebel, der unheilschwanger über einer Moorlandschaft liegt.

Noch geheimnisvoller wird es, wenn sich dazu der Mond im Wasser spiegelt und die Dämpfe im Mondlicht geisterhaft wabern. Wenn es spukt, ist oft das Wasserelement – sei es in Form von Flüssigkeit, Feuchte oder Dunst – nicht weit. Woran das Liegt?

Wasser gilt nach alter Überlieferung als Spiegel der Seele. Wie die dem Wasserelement entsprechende Seeler, die als Mittlerin zwischen Materie und Geist steht, gilt auch Wasser als psychisches Agens, als Mittler zwischen Geist und Materie, als Dimensionentor. Nicht umsonst manifestiert sich der menschliche Geist, aus dem Jenseits kommend, zuerst im Lebenswasser der Gebärmutter, bevor er auch physisch in die Welt kommt.

Das der weiblich-empfangenen Seite zugeordnete Wasser gilt als universaler Träger, als Speicher und Umwandlungsmedium. Es lässt sich mit Informationen – ein Beispiel dafür ist die Homöopathie – und/oder Energie verschiedenster Art im positiven oder negativen Sinn laden. Naheliegend daher, dass Wasser als universales Empfangs-, Träger- und Wandlungsmittel bei Spukerscheinungen eine wichtige Rolle spielt. Dies vor allem dort, wo durch Menschen oder heftige Ereignisse (Beispielsweise Unfälle, Mord, Selbstmord, Quälereien, Hinrichtungen usw.) starke ortsgebundene „Ladungen“ entstanden sind.

In der „Zwischenwelt“, das heisst auf einer niederen Astralebene gefangene Seelen können sich des „seelenverwandten“ Elementes Wasser bedienen, um in Erscheinung zu treten: Wo es feucht ist, können si sich leichter manifestieren. Dass das Wasserelement in seiner physischen Form aber nicht immer sichtbar anwesend sein muss, zeigt sich daran, dass es auch in Wüstenregionen spukt; ein Beispiel dafür sind die von Einheimischen oft geschilderten „Geisterkaravanen“. Wobei zu bemerken ist, dass sich auch unter der Sahara gewaltige Süsswasserseen befinden. Als verstärkendes Agens können auch quarzhaltiges Gestein, Salz- und Goldvorkommen sowie weitere Mineralien dienen. Düfte (Weihrauch) und Gerüche (Sümpfe) können ebenso Trägerstoffe für Geistererscheinungen bilden.

Im Übrigen wird empfohlen, zum Schlafen stets ein Glas frisches Wasser neben das Bett zu stellen. Wasser erleichtert den Austritt der Geistseelen aus dem Körper, was normalerweise bei jedem Menschen in jeder Nacht stattfindet, sowie die geistig-seelische Manifestation. Wasser hilft auch als „Traumverstärker“, dass man sich am folgenden Tag besser an die nächtlichen Träume und deren oft wegleitende Symbolik erinnert.

Textquelle: Orte des Grauens in der Schweiz, 2006, ISBN 978-3-03800-253-6 / Bild: www.swissinfo.ch, Thurgauische Everglades - Hudelmoos (Kanton Thurgau)

 

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