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Siedlung Schweiz

Die Siedlungsfläche pro Einwohner betrug im Jahr 2009 407m2 und überstieg damit den Wert von 400m2, bei welchem der Bundesrat den Bodenverbrauch für Siedlungszwecke stabilisieren möchte.

Die Siedlungsfläche hat in den letzten 24 Jahren in allen Kantonen zwischen 1,3% (BS) und 39,6% (AI) zugenommen. Ein ebenso wichtiger Einflussfaktor ist die unterschiedliche Bevölkerungsentwicklung (G5): Wenn die Bevölkerung stärker zunimmt als die Siedlungsfläche, sinkt der Indikatorwert, wie dies in Nidwalden (– 5,6%), Schwyz, Genf und Zug (– 8,9%) der Fall war. Eine gegenteilige Situation zeigte sich im Kanton Jura, wo die Siedlungsfläche trotz moderater Bevölkerungsentwicklung um 37,6% angestiegen ist, sodass sich der Indikatorwert um 31,7% erhöht hat.

Ein analoges Entwicklungsmuster zeigten 11 weitere Kantone: Appenzell- nnerrhoden (20,9%), Bern, Neuenburg, Solothurn, Graubünden, Luzern, Schaffhausen, Obwalden, St. Gallen, Wallis und Basel-Landschaft (4,5%).

Das Siedlungswachstum im Kanton Freiburg war mit 34,6% nahezu gleich gross wie im Jura, doch nahm auch die Bevölkerung um 35,3% zu, weshalb der Indikatorwert nahezu unverändert blieb.

Ein derartiger mehr oder weniger paralleler Verlauf zeigte sich auch in den Kantonen Zürich (1,7%), Tessin, Thurgau, Waadt und Aargau (–1,4%). Nur im Kanton Basel-Stadt gab es einen Bevölkerungsschwund, wodurch sich die Siedlungsfläche pro Einwohner von 127 auf 138m2 erhöht hat.

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Quelle: Bundesamt für Statistik, www.bfs.ch / Bild: Siedlungsfläche ohne Verkehrsfläche, www.bfs.ch

 

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