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Mediationsakte 1803

Der Begriff Mediation bezeichnet die Periode, während der die von der Consulta und Napoleon Bonaparte ausgearbeitete Mediationsakte die verfassungsrechtliche Grundlage der Schweiz gebildet hat. 

Der Zeitabschnitt begann mit dem offiziellen Ende der zerfallenen Helvetischen am 10.3.1803 - an diesem Tag ging die Amtsgewalt von den helvetetischen Behörden auf den Landamman der Schweiz und die provisorischen kantonalen Regierungskommissionen über - und dauerte bis zur Ausserkraftsetzung des Verfassungswerks durch zehn alte Kantone am 29.12.1813, was die Epoche der Restauration einleitete.

Die Mediation war durch die Abhängigkeit von Frankreich und die teilweise Rückkehr zu vorrevolutionären Zuständen geprägt. Den Kantonen ermöglichte die "kleine Restauration", wie Ulrich Im Hof die Mediationszeit nannte, nach den wechselvollen Jahren der Helvetik die innere Konsolidierung.

Bild: Titelblatt der Mediationsakte von 1803

Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, Autor: Andreas Fankhauser

 

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