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Landsitz Bocken, Horgen

Der Bockenkrieg war ein Bürgerkrieg, der 1804 in der Schweiz in der Gegend von Horgen stattfand. Er wurde zwischen der aufständischen Landbevölkerung und eidgenössischen Truppen unter Führung der Stadt Zürich ausgetragen.

Die Einführung neuer Gesetze während der Mediation löste bei den Landbewohnern am Zürichsee Unzufriedenheit aus. Ein Brandanschlag auf das Schloss Wädenswil gab am 24.3.1804 das Signal zum spontanen Aufstand einiger Zürcher Landschäftler.

Angeführt vom Schuster Hans Jakob Willi aus Horgen zogen rund 600 Mann aus den Gemeinden des linken Seeufers und des Knonauer Amts gegen Zürich und siegten am 28.3.1804 in einem Gefecht auf Bocken ob Horgen über die aufgebotenen Regierungstruppen unter Oberst Jakob Christoph Ziegler.

Niklaus Rudolf von Wattenwyl, Landammann der Schweiz, mobilisierte bern. und aarg. Truppen, noch bevor ein offizielles Hilfegesuch aus Zürich eintraf, brach den Aufstand in Affoltern am Albis und beendete den Bockenkrieg am 3. April mit der Besetzung dieses Kantonsteils, dessen Entwaffnung und der Eintreibung einer Kontribution.

Willi und zwei weitere Anführer wurden hingerichtet.

Quelle: Historisches Lexikon der Schweiz, www.hls.ch / Bild: Landsitz Bocken nach dem Gefecht um das Landhaus während des Bockenkrieges am 28. März 1804; von Johann Jakob Aschmann, 1747-1809, www.wikipedia.ch

 

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