Abstimmungen  

 

   

Kooperationen  

Webliste Schweiz
   
   

Newsletter  

   

Tagsatzung

Mit dem Beitritt von Glarus und Zug zur Eidgenossenschaft im Jahre 1352 bildete sich die Gemeinschaft der ‚Acht alte Orte‘ bzw. die so genannte ‚Alte Eidgenossenschaft‘.

Der Bund bestand aus den Kantonen:

Land Uri (1291)

Land Schwyz (1291)

Land Unterwalden (Ob- und Nidwalden) (1291)

Stadt Luzern (1332)

Stadt Zürich (1351)

Stadt und Land Zug (1352)

Stadt Bern (1353)

Land Glarus (1352/86)

Diese Kantone taten sich zusammen mit dem Willen, sich keinem der grossen ‚Herren‘ zu dieser Zeit, vor allem aber nicht den habsburgischen Herzögen von Österreich zu unterjochen. Aus diesem Bund wuchs allmählich die Schweiz als eigenständiges Gebilde heran. Dies innerhalb des Heiligen Römischen Reiches.

Sie wollten nicht Freiheit vom Reich, sondern echte Reichsfreiheit, das bedeutet zwar direkte Unterstellung unter den König oder Kaiser aber auch das Recht, sich selbst zu verwalten und selbst Recht zu sprechen.

Am Ende dieser Epoche stand dann das Stanser Verkommnis, das den Streit innerhalb der Eidgenossenschaft regelte, der rund um den Beitritt von Solothurn und Freiburg zwischen den Länderorten und den Städteorten entstanden war. Die darauffolgende Expansion der Eidgenossenschaft führte in den folgenden Jahren zu den Dreizehn Alten Orten.

Hinweis zum Bild: Stanser Verkommnis, auch: Stanser Verträge, bezeichnet ein im Dezember 1481 geschlossenes Übereinkommen der Acht Orte des Bundes der Eidgenossen, mit dem der innere Konflikt, insbesondere zwischen Stadt- und Landorten, beigelegt wurde. In der Folge expandierte der Bund der Eidgenossen bis 1513 auf Dreizehn Orte.

Quelle: Geschichte der Schweiz, Schwabe Verlag-Basel, 2006 / Bild: Tagsatzung Stans 1481 Luzerner Chronik von Diebold Schilling, 1513

 

Melden Sie sich an um einen Kommentar zu schreiben.

   

Ge|zwit|scher  

   
© 2014-2017 schweizinfo