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NABEL Messnetz

Die Luftqualität der Schweiz wird seit Mitte der 1980er-Jahre stetig besser. Die heutige Belastung mit Feinstaub, Stickoxiden, Ozon und Ammoniak schädigt aber noch immer Menschen und Ökosysteme.

Verbesserungen mit Massnahmen zur konsequenten Durchsetzung des besten Stands der Technik sind weiterhin nötig.

Zwischen 2000 und 2012 hat die Fahrleistung der Personenwagen um 18% zugenommen, diejenigen des Güterverkehrs auf der Strasse um 15%.

Die Zahl der Neuzulassungen von motorisierten Strassenfahrzeugen erreichte 2012 mit 431000 einen Höchststand. Insgesamt waren in der Schweiz 2012 rund 5,6 Mio. Motorfahrzeuge immatrikuliert, davon 4,3 Mio. Personenwagen.

In vier von fünf Schweizer Haushalten steht mindestens ein Personenwagen. 64% der Waren wurden 2012 auf der Strasse transportiert.

Eine Zunahme ist auch im Luftverkehr festzustellen: Die Anzahl der Flugbewegungen auf den drei Landesflughäfen Zürich, Genf und Basel befindet sich nach einem absoluten Höchststand im Jahr 2000 mit etwa 510‘000 Bewegungen und einem anschliessenden Einbruch seit  wenigen Jahren im Bereich von 430‘000. Insgesamt liegen die Bewegungszahlen knapp 40% höher als 1990.

Neben dem Verkehr beeinflussen auch unser Energieverbrauch und Konsum, der Betrieb von industriellen und gewerblichen Anlagen sowie die Landwirtschaft den Zustand der Luft.

Das Nabel (Nationales Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe)

Das NABEL hat seinen Betrieb 1979 etappenweise aufgenommen und wird von BAFU und Empa betrieben. Gemäss Artikel 39 der Luftreinhalte-Verordnung (LRV) führt das Bundesamt für Umwelt Erhebungen über die Luftverschmutzung im gesamtschweizerischen Rahmen durch.

Das NABEL dient der Erfüllung dieser gesetzlichen Aufgabe: Es misst Leitschadstoffe von nationaler Bedeutung und Verbreitung (z.B. Stickstoffdioxid, Ozon, Feinstaub etc.). Für diese sind in der Luftreinhalte-Verordnung Immissions-Grenzwerte festgelegt.

Es ist somit ein wichtiges Vollzugsinstrument der LRV, indem es vor allem der Erfolgskontrolle über die gegen die Luftverschmutzung ergriffenen Massnahmen (Art. 44 des Umweltschutzgesetzes) dient.

Quelle: Bild und Text: Bundesamt für Umwelt BAFU, 2015

 

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