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Diemtigtaler Sagen

Auf der Strasse zwishen Schwenden und dem Eydorf begegnete einsamen Wanderern, die mit ihrem Bündel ahnungslos vom Thuner Markt heimkehrten, in der Mitternachtsstund of ein mächtig grosser, schwarzer Hund mit glühend roten Augen.

Er trug einen Schlüssel am Halsband. Er kam vom Kileyberg her und verschwand, sobald Mitternacht vorüber war. Er tat niemandem etwas zuleide, aber als ihm einmal ein Betrunkener einen Stein nachwarf, bekam dieser einen geschwollenen Arm, woran er lange zu leiden hatte. Jedesmal, wenn der Hund gesehen wurde, waren - so hiess es - rauhe Witterung oder verheerende Wolkenbrücke zu erwarten.

Quelle: Aufbereitet von Hanspeter Roth und Niklaus Maurer im Buch „Orte des Grauens in der Schweiz“. ISBN 978-03800-253-6 / Bild:Buchdeckel

 

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